Ohne den erklärten Willen des Schülers mitzuarbeiten, ist es praktisch unmöglich, irgendeinen Erfolg zu erzielen. Der Schüler wird den Nachhilfeunterricht nur "absitzen".
Dafür ist Ihr Geld zu schade!!
Von meiner Seite aus gibt es folgende Ansatzpunkte, um den Schüler zum Mitmachen zu motivieren:
durch Finden eines geeigneten Zeitrahmens - der Schüler sollte möglichst ausgeruht und aufnahmebereit sein, ohne dabei auf für ihn wichtige Aktivitäten verzichten zu müssen.
durch Arbeiten in zwangloser und angenehmer Atmosphäre
durch sogenannte positive Verstärkung, d.h. viel Lob -auch für kleine Fortschritte-
durch "Über-den-Tellerrand-hinausschauen" -gerne zeige ich meinen Schülern, wozu Mathematik in der Lage ist-
Sind die Grundvoraussetzungen geklärt, kann die erste Stunde beginnen. In dieser Stunde werde ich zusammen mit dem Schüler anhand von Heften, Mitschriften, alten HÜs und Klassenarbeiten feststellen:
was für ein Thema wird gerade behandelt
worauf legt der Lehrer besonderen Wert
wo sind die Probleme des Schülers - was kann er gut - wo bleibt er hängenEine typische Unterrichtsstunde sieht dann so aus:
Ein kurzer Blick ins Schulheft, um einen aktuellen Überblick zu erhalten
Beantworten von Fragen zu einem nicht verstandenen Sachverhalt bzw. einer Aufgabe aus dem Schulunterricht
viele Übungsaufgaben zum Thema
